Die Luttermühle

Im Jahr 1745 suchte ein Sturm die Wälder der Landesherrschaft bei Hermannsburg heim.
Eine Sägemühle sollte das angefallene Holz vor Ort bearbeiten, um es dann über die Örtze und Aller nach Bremen flößen zu können. Soldaten aus Celle mussten den Damm für den Mühlenkanal auswerfen. Der leitete das Wasser des Lutterbaches über mehr als einen Kilometer der neuen Mühle zu und hob es dabei soweit über den Talgrund an, dass ein Antrieb über ein oberschlächtiges Wasserrad möglich wurde.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash-Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Etwa ein Jahrhundert später nutzte auch eine Kornmühle über ein verlängertes Gerinne das gute Gefälle dieses Mühlenstandortes. Mit einer Lohgerberei, die etwas unterhalb der Mühle am Bach stand, nutzten damit drei Gewerbe das Wasser dieses kleinen Heidebaches.
Ein Feuer vernichtete im Jahr 1995 die Kornmühle und einen Kreissägeschuppen, sodass von der früheren Betriebsamkeit dieses Platzes nur die Sägemühle zeugt, die noch bis dahin für eine örtliche Zimmerei gearbeitet hatte.
Das stark verfallene Wasserrad mit Wehr und Gerinne wurde 1998/99 erneuert und treibt einen Generator zur Stromerzeugung an.
Am Deutschen Mühlentag, der in jedem Jahr am Pfingstmontag stattfindet,
feiern wir immer unser kleines Mühlenfest und laden interessierte Besucher gerne zu einer Besichtigung ein.
Das nächste Mühlenfest ist am Pfingstmontag, dem 28.Mai 2012 !
